Jetzt teilen
TEXT Redaktion
Ein feierlicher Rahmen für eine hochdekorierte Auswahl herausragender Persönlichkeiten: Der neue HENRIS Weinguide 2026 wurde heute in München im Rosewood Munich präsentiert. Er ehrt die herausragenden Persönlichkeiten der deutschen Weinwelt und bringt zugleich zahlreiche Neuerungen sowie Spitzenleistungen auf die Bühne.
Dabei unterscheidet sich HENRIS bei der Bewertung von vielen anderen Publikationen. HENRIS setzte auch dieses Jahr wieder auf Blindverkostungen, sie sind das Fundament der Tester-Arbeit und die ehrlichste und härteste Form der Bewertung. Ohne Etikett, ohne Prestige zählt allein, was im Glas überzeugt – genau deshalb ist die Aufnahme in den Guide für über 500 deutsche Weingüter eine besondere Auszeichnung.
Als Weinpersönlichkeiten des Jahres wird Hans-Josef Becker, Weingut J. B. Becker, ausgezeichnet: „Beckers Weine sind derart selbstbewusst eigenständig, dass sie längst in einer Liga spielen, in der Trends keinerlei Bedeutung mehr haben. Mit unbeugsamem Qualitätsstreben und einer gehörigen Portion sympathischen Eigensinns schafft Becker es seit Jahrzehnten, Zeitlosigkeit in die Flasche zu bringen.“
Besondere Ehrungen in diesem Jahr
- WEINPERSÖNLICHKEIT DES JAHRES: Hans-Josef Becker, Weingut J. B. Becker, Rheingau
- KOLLEKTION DES JAHRES: Ökonomierat Rebholz, Pfalz
- GENOSSENSCHAFT DES JAHRES: Winzer Sommerach, Franken
- HANDSCHRIFT DES JAHRES: Clemens Busch, Weingut Clemens Busch, Mosel
- IMPULSGEBER DES JAHRES: Kaiserstuhl Touristik Ihringen e.V., Weinwirtschaft Ihringen, Baden
- WEINGUTSLEITER DES JAHRES: Claus Burmeister, Weingut Burg Ravensburg, Baden
- HÖCHSTER NEUEINSTEIGER DES JAHRES: Oliver Zeter, Weingut Oliver Zeter, Pfalz
- GENOSSENSCHAFTLICHER NEUEINSTIEG DES JAHRES: Remstalkellerei eG, Württemberg








Ein Blick in die Zukunft: NEXT GENERATION 2026 – Die Weintalente Deutschlands
Für die Ausgabe 2026 hat HENRIS gemeinsam mit seinem Expertenrat und den regionalen Weinbauverbänden die vielversprechendsten Nachwuchswinzerinnen und -winzer Deutschlands ausgewählt. Die vorgestellten Talente gehen unterschiedliche Wege – vom Arbeiten im Familienbetrieb über die erfolgte Betriebsübergabe bis hin zur eigenen Gründung. Sie eint ihre Leidenschaft für Wein, ihr Qualitätsanspruch und ihr Engagement, Tradition mit neuen Ideen zu verbinden und so den deutschen Weinbau nachhaltig weiterzuentwickeln. Ausgezeichnet in der Kategorie „Next Generation 2026“ sind:
Ina-Sophie Bamberger, Wein- und Sektgut Bamberger (Nahe) – Carlo Clauß , Weingut Clauß (Baden) – Felix Estelmann, Weingut Estelmann (Pfalz) – Julia Glaser, Weingut Glaser-Himmelstoss (Franken) – Johanna Bernhart, Privat-Weingut Schlumberger-Bernhart (Baden) – Johannes Tesch, Weingut Tesch (Nahe) – Felix Walter, Weingut Josef Walter (Franken)








Weitere Betriebe für kontinuierliche Qualitätsentwicklung ausgezeichnet
Deutschlands Spitze markieren 12 Weingüter mit 5 roten Trauben:
Weingut Aldinger (Württemberg),Weingut Georg Breuer (Rheingau), Weingut Dönnhoff (Nahe), Weingut Emrich-Schönleber (Nahe), Weingut Rudolf Fürst (Franken), Weingut Bernhard Huber (Baden), Weingut Peter Jakob Kühn (Rheingau), Sekthaus Raumland (Rheinhessen), Weingut Ökonomierat Rebholz (Pfalz), Weingut Joh. Jos. Prüm (Mosel), Schloss Lieser Thomas Haag (Mosel), Weingut Robert Weil (Rheingau),
Bei der Veranstaltung wurden außerdem Weingüter geehrt, die sich durch besonders kontinuierliche und nachhaltige Qualitätsentwicklung auszeichnen. Insgesamt neun Betriebe wurden neu in die höchste Kategorie von fünf schwarzen Trauben aufgenommen.
Mit dieser Auszeichnung zählen sie zur Weltklasse und zur internationalen Spitze des Weinbaus. Besonders freuen dürfen sich:
Weingut Burg Ravensburg (Baden), Weingut Heitlinger (Baden), Weingut Jülg (Pfalz), Philipp Kuhn (Pfalz), Weingut Schlör (Baden), Schloss Johannisberg (Rheingau), Schloss Reinhartshausen (Rheingau), Weingut Seeger (Baden), Weingüter Wegeler – Gutshaus Mosel (Mosel)
Neben der Spitze der deutschen Weinwelt wurden 124 Betriebe für ihre kontinuierliche Qualitätsentwicklung mit einer höheren Traubenbewertung ausgezeichnet und haben sich im Vergleich zur Vorjahresbewertung verbessert. Eine Zahl, die eindrucksvoll zeigt, wie stark, dynamisch und qualitätsorientiert der deutsche Weinbaubetrieb heute ist.
Außerdem wurden 20 Weine in ihrer jeweiligen Rebsorte zu den Weinen des Jahres 2026 gekürt
- Sekt brut nature des Jahres: Weingut Clauß – 2020 Grande Cuvée brut nature >>
- Sekt brut des Jahres: Sekthaus Raumland – 2016 XVI. Triumvirat Grande Cuvée brut >>
- Riesling des Jahres: Van Volxem – 2024 Scharzhofberger P Riesling GG >>
- Gereifter Riesling des Jahres: Nikolaus Köwerich – 2009 Leiwener Laurentiuslay Riesling Beerenauslese >>
- Riesling Kabinett des Jahres: Wwe. Dr. H. Thanisch, Erben Thanisch – 2024 Berncasteler Doctor Riesling Kabinett >>
- Riesling Beerenauslese des Jahres: Von Hövel – 2024 Scharzhofberger Riesling Beerenauslese >>
- Silvaner des Jahres: Horst Sauer – 2023 Hütte Silvaner >>
- Sauvignon Blanc des Jahres: Rainer Schnaitmann – 2023 Rèserve Sauvignon Blanc >>
- Weißburgunder des Jahres: Weingut Dr. Heger – 2023 Ihringer Winklerberg Hinter Winklen Gras im Ofen Weißburgunder GG >>
- Grauburgunder des Jahres: Martin Waßmer – 2023 Dottinger Castellberg GC Grauburgunder >>
- Chardonnay des Jahres: Bernhard Huber – 2023 Hecklinger Schlossberg Chardonnay GG >>
- Weißwein-Komposition des Jahres: Weingut Weedenborn – 2022 Grande Réserve >>
- Weiße Exoten – Wein des Jahres: Winzerhof Stahl – 2024 Steinmauer Chenin Blanc >>
- Local Hero weiss: Weingut Ziereisen – 2022 Jaspis 10⁴ unfiltriert Gutedel >>
- Der beste Rosé des Jahres: Weingut Aldinger – 2023 Untertürkheimer Gips Trollinger 1. Lage >>
- Spätburgunder des Jahres: Rudolf Fürst – 2023 Centgrafenberg Spätburgunder GG >>
- Lemberger des Jahres: Weingut Aldinger – 2023 Lämmler Fellbach Lemberger GG >>
- Rotwein-Komposition des Jahres: Weingut Knipser – 2020 XR Cuvée >>
- Rote Exoten – Wein des Jahres: Fritz Waßmer – 2022 Kaiserberg Herbolzheim Cabernet Franc >>
- Local Hero rot: Weingut Hofmann – 2022 Röttinger Feuerstein RR Tauberschwarz >>
HENRIS Weinguide 2026 liefert ein unabhängiges Qualitätssiegel für die deutsche Weinkultur
HENRIS veröffentlicht den Weinguide 2026 – und setzt damit ein klares Zeichen für Qualität, Transparenz und Integrität. Was vor Jahren mit einem engagierten, unabhängigen professionellen Testerteam begann, hat nun mit dem neuen HENRIS Weinguide einen weiteren Meilenstein erreicht. Dabei bilden erneut Kontinuität, Begeisterung und Disziplin der Verkosterinnen und Verkoster das Rückgrat des neuen Guides.
Im Zentrum steht ein Grundsatz, der HENRIS seit Anbeginn prägt: Blindverkostungen sind die ehrlichste und härteste Form der Bewertung. Ohne Etikett, ohne Prestige, ohne Erwartungshaltung entscheidet einzig das, was im Glas ist – und genau deshalb ist die Aufnahme in diesen Guide für mehr als 500 deutsche Weingüter eine besondere Auszeichnung. Der neue Guide baut auf einem einfachen, kompromisslosen Fundament: Qualität entscheidet. Mit der Veröffentlichung setzt HENRIS einen Maßstab für moderne, unabhängige und glaubwürdige Weinbewertung – und würdigt gleichzeitig die Winzerinnen und Winzer, die das kulturelle Erbe des deutschen Weins Tag für Tag fortschreiben.
Neue Features und bewährte Stärken
Der Weinguide Deutschland 2026 ist ein unverzichtbarer Begleiter für Weinliebhaber. Mit über 550 porträtierten Betrieben bietet er fundierte Orientierung und Inspiration. Die besten Weine Deutschlands werden in ausgewählten Top-Listen präsentiert. Die Rubrik „Fill the Fridge“ enthält auch dieses Jahr eine Auswahl preiswerter Weine unter 15 Euro für genussvolle Alltagsmomente. Ein weiteres Novum ist die Bewertung alkoholfreier Weine unserer geführten Weingüter.
