HENRIS professionelles Team für die Weinverkostung
Unsere Weinverkostungen werden von erfahrenen und professionell geschulten Verkoster:innen durchgeführt. Ergänzt wird unser Team regelmäßig durch ausgewählte Gäst:innen – darunter Winzer:innen, Gastronom:innen und weitere Weinexpert:innen. Mit ihrem Fachwissen und ihrer praktischen Erfahrung bereichern sie jede Verkostung und sorgen für vielfältige Perspektiven. Geleitet und strukturiert werden die Verkostungen von Otto Geisel und Dr. Hannah Fink-Eder. An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen unser festes Verkosterteam, das seit vielen Jahren für diese verantwortungsvolle Aufgabe ausgebildet und kontinuierlich geschult wird.

„Nirgendwo anders kann man Jahr für Jahr so viele neue und altbekannte deutsche Weine verkosten und entdecken als bei HENRIS Weinguide. Ich bin unglaublich dankbar, als Verkosterin und Autorin Teil dieses so sympathischen Teams sein zu dürfen, das mir inzwischen auch abseits des Berufs ans Herz gewachsen ist.“
Eva Adler
Sommelière und Weinhändlerin
Eva Adler entdeckte ihre große Leidenschaft für Wein während ihrer Ausbildung im Weinhandel – sofort danach war für sie klar, dass sie Sommelière werden wollte. In den letzten Jahren wendete sie sich dem Thema Wein noch von einer anderen Seite zu und studierte Kulturwissenschaften. Sie engagiert sich ebenfalls in der Ausbildung angehender Sommeliers an der IHK und versucht dort, beide Seiten des Weines – Genuss und Kultur – erlebbar zu machen.

„Im Verkosterteam von HENRIS Weinguide mitwirken zu dürfen, ist ein riesiges Geschenk für mich. Man ist immer am Puls der Zeit, kann alte Bekannte verfolgen und neue Winzer entdecken.“
Marie Christin Baunach
Sommelière Seehotel Überfahr
Sie ist in Würzburg geboren und mit dem fränkischen Weinbau aufgewachsen. Nach einer Ausbildung im Colombi Hotel in Freiburg folgten Stationen auf der Sea Cloud II, St. Moritz, Ascona, Zermatt und dem Schweizerhof in Bern. Von 2020 bis 2022 war sie an der Seite von Christian Jürgens im Seehotel Überfahrt tätig, in das sie seit diesem Jahr zurückgekehrt ist, um mit Cornelia Fischer ein neues Kapitel aufzuschlagen.

„Im Team von HENRIS Weinguide zu verkosten, ist ein Privileg. Ich kenne keine andere Verkostungsmethode, die sowohl dem Wein als auch dem Winzer mit so viel Respekt begegnet.“
Marlis Bohnengel
Sommelière und Weinhändlerin
Jede Art von gepflegtem Genuss ist Familienangelegenheit bei der ursprünglich aus Österreich stammenden Weinfachfrau. Und so überrascht es kaum, dass der Weg von Marlis Bohnengel zuerst in die Küche, dann in die Gastronomie und schließlich in die Sommellerie führte. Seit sechs Jahren leitet die Sommelière den Weinhandel Edelfrei in Bamberg, und das mit allergrößter Hingabe und Fachwissen. Im Fokus: deutscher Wein. Marlis Bohnengel kennt alle Winzerinnen und Winzer in ihrem Sortiment persönlich. „Das ist mein Credo, ich arbeite nicht mit Zwischenhändlern. Denn: Aus dem Katalog kann jeder bestellen!“. Das wird belohnt: Mit dieser Methode wurde Edelfrei 2023 vom Deutschen Weininstitut zum besten deutschen Fachhandel ausgezeichnet.

„Für HENRIS Weinguide verkoste ich so gerne, weil ich den Ansatz großartig finde, möglichst viele Menschen für Wein zu begeistern. Das gelingt durch eine positive und begeisternde Ansprache besser als mit ‚technischen‘ Verkostungsnotizen.“
Nina Geschka
Sommelière und Gastgeberin
Nach einem Studium der Betriebswirtschaft, einer Restaurantfach-Ausbildung und dem WSET Diploma of Wines and Spirits absolviert die leidenschaftliche Gastronomin gerade noch ihren Master in Hospitality Management. Nach Jahren in der Luxushotellerie und den zugehörigen Haubenrestaurants kam der Wunsch nach einer weiteren Herausforderung auf, und Nina Geschka ist nun in der Hotellerie tätig.

„Durch den regen Austausch mit den tollen Kolleginnen und den hochprofessionellen Verkostungen bei HENRIS Weinguide eröffnen sich immer wieder neue Horizonte und Blickwinkel auf diese Fragen. Des Weiteren profitieren alle vom großen Erfahrungsschatz der regelmäßig an den Verkostungen teilnehmenden Winzer!“
Thomas Hausmann
Weinlager Zum Weinmeister, Ambach am Starnberger See
Thomas Hausmann, Jahrgang 1965, betreibt den Wein-Groß- und Einzelhandel „Zum Weinmeister“ direkt am Starnberger See. 35 Jahre Gastronomie in und um München sowie die damit verbundene, stetige Frage: „Wem schmeckt welcher Wein und warum und was darf dieser dann kosten?“ haben eine große Leidenschaft, insbesondere für weniger bekannte Weine und Weinbauregionen Europas und für Naturweine geweckt.

„Deutsche Weine und Schaumweine – weiß, rosé und rot – haben die Nase vorn, auch international. Großartig!“
Astrid Löwenberg
Beraterin des Ressorts Sommellerie und Ernährung an der IHK Akademie München und Oberbayern sowie Sommelière auf Franz Kellers Falkenhof
Geboren und aufgewachsen am linken Ufer der Wein-Saar, sammelte sie erste Erfahrungen im Saarburger Rausch. Nach der gastronomischen Ausbildung im renommierten Kurhotel Traube Tonbach war der Weg nach Westen ins gelobte Land Frankreich vorgegeben. Paris-Toulouse-Beaune, um nur die wichtigsten Stationen zu nennen, prägten ihr kulinarisches und vinophiles Weltbild. Die darauffolgenden Stationen, zuerst als Commis Sommelier, dann Trainee in Brenner’s Park-Hotel in Baden-Baden, der Ente vom Lehel in Wiesbaden oder dem Hotel Bayerischer Hof München, gaben ihr das Rüstzeug, die Weiterbildung zur geprüften Sommelière, dem geprüften Sommelier IHK in München, vor inzwischen 20 Jahren zu entwickeln, zu gründen und erfolgreich durchzuführen. Seit 2023 unterstützt sie zudem ihre Kollegen an der IHK Freiburg zum Thema Sommellerie.

„Die Verkostungen für HENRIS Weinguide haben auch dieses Jahr gezeigt, dass die Entwicklung der Spätburgunder-Qualitäten weiter nach oben geht und das Thema noch großes Potenzial hat. Das gilt über die Großen Gewächse der zu Recht bekannten Namen hinaus und für alle Anbaugebiete.“
Jossi Loibl
Freier Autor
Der erste erinnerliche Wein war für Jossi Loibl eine Doppelliterflasche Lambrusco am Lagerfeuer. Der zweite ein großer Ballon spanischer Landwein im Übungskeller seiner Rockband. „Der Kontext hat jedenfalls gepasst“, sagt er heute schmunzelnd. Richtig eingetaucht in die Materie ist er in Südtirol, just zu der Zeit, als die dortige Qualitätsrevolution Fahrt aufnahm. Als freier Food-Autor schreibt er für Tageszeitungen und Magazine über Wein, Genusskultur und Gastronomie. Er ist Chefredakteur des Münchner Restaurantführers DelikatEssen und Mitglied der Sommelier-Union Deutschland. Besondere Freude hat er an Spätburgundern aus Deutschland.

„Es macht viel Spaß, zusammen mit vielen wunderbaren Kolleginnen und Kollegen, für HENRIS Weinguide zu verkosten. Der Austausch ist sehr bereichernd und durch die Blindproben bekommt man ständig Gelegenheit, eigene Muster zu überdenken und macht neue Entdeckungen!“
Andreas Lutz
Gastgeber & Sommelier, Restaurant Délice, Stuttgart
Aufgewachsen am Fuße der Einzellage Hohenecker Oberer Berg, zog es den Schwaben nach der Lehre im Adler Asperg der Familie Ottenbacher für zehn Jahre in den Norden, in die Hansestadt Hamburg. Nach mehreren Stationen, zuletzt bei Thorsten Gillert im Artisan, ging es zurück in die Heimat, wo er über 12 Jahre Sommelier im Restaurant Wielandshöhe, von Patron Vincent Klink, seiner Leidenschaft nachgehen konnte. Nun ist Andreas Lutz Gastgeber und Sommelier im mit 3 Diamanten ausgezeichneten Restaurant Délice bei Küchenchef Andreas Hettinger und sorgt für Gastlichkeit und die passenden Weine zum Menü.

„Ich bin stolz und glücklich, seit vielen Jahren zum Verkostungsteam gehören zu dürfen. Auffällig ist die zunehmende Dichte an Spitzenqualitäten bei Guts- und Ortsweinen. Es gibt in Deutschland für einen überschaubaren finanziellen Aufwand richtig guten Wein im Glas.“
Jens Pietzonka
bean&beluga, Dresden
Nach eigenen Aussagen in einem schwierigen Weinjahr (1972) geboren, entwickelte sich innerhalb von 30 Jahren Erfahrung in der Spitzengastronomie seine Liebe zum Wein von Jahr zu Jahr mehr. Ob bei Johannes King auf Sylt, der Bühlerhöhe und Schwarzwaldstube in Baden oder bei bean&beluga in seiner Heimatstadt Dresden: Pietzonka arbeitete in besten Häusern mit großartigen Weinkarten. 2015 bis 2024 betrieb er die erfolgreiche Weinbar WEINZENTRALE in Dresden. Seine vinophile Leidenschaft lebt er weiterhin als DFB-Sommelier, in seiner Sommerlocation ELBZENTRALE und Wein-Party-Reihe TANZZENTRALE und seit Dezember 2024 als Operation Manager, Sommelier und Markenbotschafter von bean&beluga in Dresden.

„Der deutsche Wein ist attraktiv und stark wie noch nie. Das Produkt stimmt also. Was mir fehlt von Seiten der Institutionen des deutschen Weinbaus, ist ein klares Statement gegen die selbsternannten Glaubenswächter des Puritanismus, die dieses Getränk in den Giftschrank stellen wollen.“
Herbert Stiglmaier
Journalist und Sommelier, München
Als Fernsehjournalist und IHK-geprüfter Sommelier nähert sich Herbert Stiglmaier dem Thema „Wein“ von zwei höchst unterschiedlichen Seiten. Der TV-Mensch in ihm versucht, das feine Getränk über die Emotion, die Geschichte und die Optik zu vermitteln. Stiglmaier ist überzeugt davon, dass die Reise zum Ursprung in die Weinanbaugebiete mit ihren Winzern das stärkste Argument für einen bestimmten Wein ist.
Die dritte Seite mag Stiglmaier eigentlich am liebsten. Wenn er als Endverbraucher in seinem Weinkeller vor Freude verloren gehen kann und viel zu spät mit der perfekten Flasche an den Esstisch zurückkehrt.

„Dem Lockruf Otto Geisels folgend, bin ich bereits seit Ende 2017 Teil des Verkosterteams für den – ehemals Gault&Millau Weinguide – jetzt HENRIS Weinguide. Und immer wieder begeistert es mich, im Rahmen unserer Verkostungen Bekanntes und Bewährtes fair miteinander blind zu vergleichen und dabei zahlreiche neue Entdeckungen machen zu dürfen.“
Melanie Wagner
Chefsommelière, Schwarzer Adler, Oberbergen
Für die Gastronomentochter und ausgebildete Winzerin, die seit zwei Jahrzehnten als Chefsommelière bei Franz Keller arbeitet, sind Genuss und Wein große Bestandteile ihres Lebens und ihrer Passion – vor allem für gereifte Gewächse. 2010 kürte sie der Gault&Millau zur Sommelière des Jahres, 2015 folgte der internationale Eckart-Witzigmann-Preis für Lebenskultur.

„Als Verkoster bei HENRIS Weinguide schätze ich die professionelle Verkostungsatmosphäre. Alle Weine werden blind degustiert. Die Verkostungstage sind akribisch geplant. Es werden hochwertige Gläser, ausreichend Zeit und sinnvoll abgestimmte Flights bereitgestellt.“
Ronny Weber
Sommelier & Weinakademiker, Düsseldorf
Nach über 25 Jahren in der Gastronomie ist Ronny Weber seit Mai 2023 für ein unabhängiges Champagnerhaus tätig. Dort ist er als Direktor für Deutschland, Österreich und Liechtenstein unterwegs. Nebenbei gibt er Weinseminare, betreibt eine Weinberatung und handelt mit Raritäten. Ronny Weber erreichte 2013 das Diploma in Wines & Spirits beim WSET in London und graduierte zum Weinakademiker.
MISSION STATEMENT
Die HERNIS Weinguides laden ihre Leser:innen auf eine Entdeckungsreise zu den Weinen Deutschlands und ihren Erzeuger:innen ein. Wir tun dies aus der tiefen Überzeugung heraus, dass sich die großartigen Weine dieses Landes mit allen Weinen der Welt messen können und dass Weintrinken ein Erlebnis für alle ist und nicht nur Expert:innen vorbehalten bleiben darf. Wein ist eines der ältesten Kulturgüter unserer Zivilisation, insofern sollten wir uns alle auch daran erfreuen. Was macht HERNIS anders:
1. HERNIS verkostet ausschließlich blind.
2. HERNIS verkostet in Panels mit vier bis sechs Verkoster:innen.
3. HERNIS verkostet in vergleichbaren Klassen – Qualitätsstufen, Rebsorten, Ausbauarten und Jahrgängen.
4. Die HERNIS Verkoster:innen-Teams bestehen aus ausgewiesenen Expert:innen der deutschen Weinszene.
5. HERNIS sucht sich für die Verkostung der Weinguides Unterstützung aus der regionalen Weinszene, um der Typizität der Region eine starke Stimme zu geben.
6. HERNIS beschreibt die Weine sachlich und durchaus auch in einer emotionalen Sprache, die Neugierde weckt und verständlich ist.
7. HERNIS will das Erlebnis Wein stärken und zu Besuchen in den Weinbaugebieten und bei den Winzer:innen einladen.
Otto Geisel
Leiter des Expertenrats und Verkosterteams
Otto Geisel initiierte die Verkostungsmethode bereits im Jahr 2020 und stellte sie konsequent auf Blindproben um. Seitdem verkostet das Team ausschließlich in Panels blind – die Weine werden dabei aus verdeckten Flaschen ausgeschenkt.

„Unsere Produzenten bezahlen bewusst eine Verkostungsgebühr. Wer eine ehrliche Bewertung will, investiert – wir verkosten nur professionell und blind. Denn nur so entsteht die unverfälschte Form der Weinbewertung. Unsere professionellen Testerinnen und Tester beurteilen, was wirklich zählt: den Wein selbst. Kein Etikett, keine Marke, kein Marketing. Nur purer Geschmack. Eine Haltung, die echte Qualitätsbetriebe zu schätzen wissen. Ehrlich. Unverfälscht. Für den Konsumenten.“
– Dr. Hannah Fink-Eder, Verlegerin