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TEXT Redaktion
Auch in diesem Jahr setzt HENRIS ein klares Zeichen für die Exzellenz der Südtiroler Weinwelt – mit Strahlkraft weit über die Landesgrenzen hinaus. Im feierlichen Rahmen präsentierte der Verlag heute die Auszeichnungen des Südtiroler Weinguide 2026 und ehrte Persönlichkeiten sowie Spitzenleistungen, die die Vielfalt und Qualität der Südtiroler Genusslandschaft prägen.
Die festliche Preisverleihung fand im stilvollen Ambiente des Parkhotel Luna Mondschein in Bozen statt. Mit den Auszeichnungen würdigt HENRIS herausragende Leistungen in Weinbau und Weinerlebnis und unterstreicht zugleich die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit der Südtiroler Genusskultur.
Ein besonderes Kennzeichen des Guides ist seine Bewertungsmethodik: Wie in den Vorjahren setzt HENRIS auf Blindverkostungen. Sie bilden das Herzstück der Testarbeit und gelten als die ehrlichste und härteste Form der Beurteilung. Ohne Etikett, ohne Prestige zählt allein, was im Glas überzeugt – und genau das macht die Aufnahme in den Guide zu einer ganz besonderen Anerkennung.
Als Weingut des Jahres wird das Weingut Elena Walch, ausgezeichnet: „Karoline und Julia Walch haben den Wein im Blut. Das verwundert wenig, sind sie doch die Töchter der berühmten Elena Walch, die hier als anspruchsvolle und geschäftstüchtige Quereinsteigerin vor über vier Jahrzehnten den Grundstein für eines der erfolgreichsten Weingüter Südtirols gelegt hat. Mit viel Weitblick, weinbaulichem Feingefühl und stetigem Qualitätsstreben ist es Julia und Karoline in wenigen Jahren gelungen, ihr Weingut in die absolute Top-Liga zu führen. Vor allem bei den Burgunder-Klassikern wie Pinot Nero und Pinot Blanc wird deutlich, welch umfangreiches Know-how sie von ihren Stationen auf der ganzen Welt mit zurück in ihre Heimat gebracht haben. So sind diese Weine zum einen tief verwurzelt in der Tradition ihrer Herkunft, gleichzeitig aber auch bemerkenswert weltoffen wie vorwärtsgewandt und tragen eine Handschrift, die in Konsequenz und Ausdruck auch international begeistert.
Besondere Ehrungen in diesem Jahr
- WEINGUT DES JAHRES: Weingut Elena Walch, Tramin >>
- WEINPERSÖNLICHKEIT DES JAHRES: Michael Graf Goëss-Enzenberg, Manincor, Kaltern >>
- KELLEREI DES JAHRES: Kellerei Kurtatsch, Kurtatsch >>
- KOLLEKTION DES JAHRES: Weingut Peter Sölva, Kaltern >>




Weitere Betriebe für kontinuierliche Qualitätsentwicklung ausgezeichnet
Bei der Veranstaltung wurden außerdem Weingüter geehrt, die sich durch besonders kontinuierliche und nachhaltige Qualitätsentwicklung auszeichnen. Insgesamt zwölf Betriebe wurden neu in die höchste Kategorie von fünf schwarzen Trauben aufgenommen.
Mit dieser Auszeichnung zählen sie zur Weltklasse und zur internationalen Spitze des Weinbaus. Besonders freuen dürfen sich:
Alois Lageder (Margreid), Castelfeder (Kurtinig), Elena Walch (Tramin), Gump Hof – Markus Prackwieser (Völs am Schlern), Kellerei Andrian (Terlan), Kellerei Bozen (Bozen), Kellerei Kurtatsch (Kurtatsch), Kellerei Tramin (Tramin), Kornell – Florian Brigl (Siebeneich), Manincor (Kaltern), Peter Sölva (Kaltern), Schreckbichl – Colterenzio (Girlan)
Neben der Spitze der Südtiroler Weinwelt wurden 23 Betriebe für ihre kontinuierliche Qualitätsentwicklung mit einer höheren Traubenbewertung ausgezeichnet und haben sich im Vergleich zur Vorjahresbewertung verbessert. Eine Zahl, die eindrucksvoll zeigt, wie stark, dynamisch und qualitätsorientiert der Südtiroler Weinbaubetrieb heute ist.
Außerdem wurden 20 Weine in ihrer jeweiligen Rebsorte zu den Weinen des Jahres 2026 gekürt
- Sekt des Jahres: Sektgut Montris – 2020 Montris Blanc de Blanc Brut Nature >>
- Sylaner des Jahres: Köfererhof – 2024 R Sylvaner >>
- Riesling des Jahres: Weingut Falkenstein – 2020 anadûron Riesling >>
- Kerner des Jahres: Weingut Niklas – 2022 Libellula Kerner Riserva >>
- Weißwein-Komposition des Jahres: Kellerei Terlan – 2022 Terlaner Primo Grande Cuvée >>
- Pinot Bianco des Jahres: Gump Hof – Markus Prackwieser – 2022 Renaissance Weissburgunder Riserva >>
- Pinot Grigio des Jahres: Wassererhof – 2023 Pinot Grigio >>
- Chardonnay des Jahres: Nals Margreid – 2021 Nama >>
- Gewürztraminer des Jahres: Kellerei Tramin – 2024 Nussbaumer Gewürztraminer >>
- Gewürztraminer edelsüß des Jahres: Kellerei Tramin – 2023 Terminum Gewürztraminer >>
- Sauvignon Blanc des Jahres: Kellerei St. Michael-Eppan – 2021 The Wine Collection Sauvignon Blanc >>
- Rarität weiß: Kellerei Terlan – 2012 Rarity Weißburgunder >>
- Rarität restsüß weiß: Kellerei Tramin – 2017 Epokale Gewürztraminer >>
- St. Magdalener des Jahres: Pfannenstielhof – 2020 Der Pfannenstiel. St. Magdalener Classico >>
- Kalterersee des Jahres: Castel Sallegg – 2024 Vigna Bischofsleiten Kalterersee Classico superiore >>
- Vernatsch des Jahres: Baron Widmann – 2023 Nockerisch Vernatsch >>
- Vernatsch Handschrift: Pranzegg – 2022 Campill Vernatsch >>
- Pinot Noir des Jahres: Kellerei Girlan – 2021 Vigna Ganger Pinot Noir Riserva >>
- Cabernet Sauvignon des Jahres: Weingut Tiefenbrunner – Schlosskellerei Turmhof – 2021 Vigna Toren Cabernet Sauvignon Riserva >>
- Cabernet Franc des Jahres: Peter Sölva – 2023 Amistar Cabernet Franc Riserva >>
- Rotwein-Komposition des Jahres: Manincor – 2022 Castel Campan >>
- Merlot des Jahres: Kornell – Florian Brigl – 2020 Kressfeld Merlot Riserva >>
- Rosenmuskateller des Jahres: Muri-Gries Klosterkellerei – 2023 Abtei-Muri Rosenmuskateller >>
- Rarität rot: Kellerei Kurtatsch – 2018 TRES Riserva >>
Der digitale Guide für Südtirols Wein- und Genusskultur
HENRIS steht für eine neue Form der Bewertung von Wein- und Gastronomiekultur – geprägt von jahrzehntelanger Erfahrung, Transparenz, Vielfalt und regionalem Feingefühl.
Das Leitmedium verbindet seine fachliche Autorität mit der Leistungsfähigkeit moderner Technologie: Mit der neuen HENRIS App werden verkostete Weine zeitnah sichtbar und schaffen damit ein bislang unerreichtes Maß an Transparenz. Bewertungen und Ergebnisse stehen der Weinwelt ganzjährig zur Verfügung – digital, sofort abrufbar und stets aktuell.
So wird HENRIS zum digitalen Guide der Weinszene: Eine Plattform, die Orientierung bietet, Entwicklungen aufzeigt und sowohl Produzenten als auch Konsumenten verlässliche Qualitätsmaßstäbe liefert. Gleichzeitig verbindet das gleichnamige Magazin das Beste aus beiden Welten – die digitale Aktualität „just in time“ und die zeitlose Wertigkeit eines hochwertigen Printmediums.
Der Guide ist ab sofort digital auf der Website oder in der HENRIS App verfügbar.





